03.04.12   11:23

Communities und Networking

Der AK „Vorgehensmodelle“ im MUK IT

Peter Untermann, Art of Quality

Im AK „Vorgehensmodelle“ haben sich daher auf dem IT Kooperationstag 2010 einige Unternehmer zusammen gefunden, um neue Wege für die Angebotsphase zu beschreiten. In der IT sind seit vielen Jahren unterschiedliche Vorgehensmodelle bekannt. Kunden und insbesondere Einkäufer sind hier häufig noch unbeleckt. Vielleicht lassen sich diese Vorgehensmodelle nutzen, um die Karten neu zu mischen.

Warum sollte dies funktionieren? Zur Zeit basiert die typische Anfrage oder Ausschreibung auf einem umfassenden Leistungsverzeichnis, einem umfassenden Lastenheft. Der Angebotspreis variiert da schnell mal um einen Faktor drei, vier oder sogar noch mehr. Die Erfahrung zeigt, dass Kunden am Ende mehr für ihr Geld bekommen, wenn sie von diesen umfassenden Leistungsverzeichnissen abrücken und in kleineren Schritten denken. Hier kommen die Agilen Vorgehen ins Spiel.

Der Kunde gibt bei Agilen Vorgehen gegenüber dem klassischen Wasserfallmodellen seine Sicherheit auf, am Ende genau das umfassend beschriebene Ergebnis in den Händen zu halten. Häufig genug stellt sich trotz der vermeintlichen Sicherheit bei Wasserfallmodellen heraus, dass was er bekommt, nicht oder nicht mehr das ist, was er braucht. Er hat Geld für Unnötiges ausgegeben und Wesentliches fehlt. Obwohl alles sauber nach Vertrag gelaufen ist. Also was nützt ihm die Sicherheit? In vielen Bereichen ist es vielversprechend, lieber in kleinen Schritten zu beauftragen und zu entwickeln. Agil halt. Das Ziel kann besser im Auge behalten werden. Am Schluss wurde dann vielleicht weniger, zumindest aber das Wesentliche eingekauft.

Viele Faktoren spielen in diesem Umfeld eine Rolle:

  • Welche Modelle gibt es überhaupt?
  • Wann ist welches Modell sinnvoll und kann überhaupt in Erwägung gezogen werden?
  • Welches kann ich mit meinem Team praktizieren?
  • In welchem Umfeld befindet sich der Kunde – Fachbereich und Einkauf?
  • Welches Modell kann der Kunde praktizieren?
  • Welche Chance auf Veränderung gibt es beim Kunden?

Viele dieser Fragen haben wir schon beleuchtet und spannende Ergebnisse erarbeitet. Insbesondere da wir auch Kundenvertreter als feste Mitglieder im AK haben. Manches Ergebnis beeinflusst unsere Arbeit schon heute. Ziel soll sein, dass wir einen Katalog von Kriterien und Maßnahmen aufbauen. Er soll uns im Alltag helfen, Angebote attraktiver platzieren zu können und uns als innovative Anbieter darstellen zu können.

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