27.01.14   18:44

Informationstechnologie

Für eine intelligentere und bessere Gesellschaft

Jörg Brünig, Senior Director Channel Managed Accounts Fujitsu Central Europe und Mitglied der Geschäftsleitung Fujitsu Deutschland

Informationstechnologie ist kein Selbstzweck, sondern soll ein Hilfsmittel sein, um eine bessere, intelligentere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Denn viele Jahre lang verschloss sich die IT in ihrem Rückzugsraum – dem Rechenzentrum – und führte weitgehend ein Eigenleben. Von der „realen“ Welt war sie recht oft weit entfernt.

Inzwischen jedoch nutzt die IT mehr und mehr ihr Potenzial, ihren Anwendern konkret und unmittelbar zu nutzen. Sie entwickelt einen direkten Bezug zur Erfahrungswelt der Menschen und trägt dazu bei, unsere Gesellschaft schlussendlich intelligenter und damit besser zu machen. Fujitsu beispielsweise bietet eine Reihe von Lösungen, die angesichts der rapide alternden Gesellschaften der westlichen Welt speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abzielen.

Frühwarnsystem und Navigationshilfe für Senioren

Eine Smartphone-App namens „Crime Expection“  analysiert Stimmmuster und ermittelt so den emotionalen Zustand der gerade sprechenden Person. Fujitsu hat dieses Frühwarnsystem für Senioren in Japan bereits zur Marktreife gebracht. Das dahinter stehende Prinzip: Wird ein Senior am Telefon von einem Betrüger oder Erpresser unter Druck gesetzt, schlägt sich das meist auf die Stimmlage des Sprechenden nieder. Lässt diese auf einen emotional instabilen Zustand schließen, werden gemäß einem festgelegten Prozess Angehörige, Freunde oder Betreuer per E-Mail informiert. Die Zahl der Betrugsfälle in Japan konnte dadurch seit August 2012 um die Hälfte reduziert werden. In Anbetracht von über 6.000 solcher Fälle mit einem erheblichen wirtschaftlichen Schaden im Jahr 2011 ist das ein beachtlicher Erfolg.

Als in der Praxis hilfreich erweist sich auch der Prototyp eines Gehstocks mit eingebautem Navigationssystem. Die Gehhilfe lotst seine Nutzer mit Hilfe von Abbiegepfeilen, die auf einem größer als gewöhnlich ausfallenden Plastikgriff angezeigt werden, entlang einer zuvor einprogrammierten Route. Diese wird per Datenverbindung an einen Computer übermittelt. Angehörige oder das Pflegepersonal behalten so den tatsächlichen Weg der Person im Auge. Sollte ein Senior bei einem Spaziergang verloren gehen, kann sein Standpunkt problemlos ermittelt werden. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Sensoren – neben einem Pulsmesser etwa einen Schrittmesser, der zählt, wie oft der Stock auf den Boden aufgesetzt wurde. Auch Lufttemperatur sowie Feuchtigkeit lassen sich messen und an den Kontroll-PC senden. Bei großer Hitze lässt sich eine Route daher spontan „umplanen“, um entweder einen schattigeren Weg vorzugeben oder abzukürzen.  „Mobilgeräte der nächsten Generation“ können also auch erheblich anders aussehen als Mobiltelefone oder Tablets, deren Handhabung gerade alte Menschen manchmal überfordert.

 

Zugrundeliegende IT-Ansätze

Auch unabhängig von den oben dargestellten Beispielen ist die IT inzwischen näher an den Menschen „herangerückt“.  Cloud Computing, einer der wichtigsten technologischen Ansätze, erleichtert  das tägliche Leben in vielerlei Hinsicht, sei es durch eine verbesserte Verkehrsregelung, präzise Wetteranalysen oder zahlreiche weitere Anwendungen. Gleichzeitig erfordern solche Cloud-basierten Lösungen weitreichende Analysefunktionen, mit der sich die zugrunde liegenden Daten auswerten und verarbeiten lassen. Hier kommen Schlagwörter wie Big Data und Analytics ins Spiel. Auch in diesen Feldern bietet Fujitsu dezidierte Lösungen. Mit den Storage-Systemen der ETERNUS S3 Reihe können Daten fünfmal so schnell verarbeitet werden wie zuvor. Speziell Ansätze wie Big Data und Analytics machen es erforderlich, Fragen der Sicherheit, insbesondere des verantwortungsvollen Umgangs mit Daten und dem Schutz von Daten, vor dem unerwünschten Zugriff Dritter zu klären.

Um – nicht nur über Social Media – von überall Informationen abrufen zu können, gibt es eine Reihe mobiler Geräte wie etwa das LIFEBOOK U904  von Fujitsu. Es ist leicht, leise und verfügt über einen kristallklaren, hochauflösenden Bildschirm. Dank des integrierten UMTS-Moduls kann das Gerät flexibel von überall genutzt werden.

Auch wenn so manches Anwendungsbeispiel dafür, wie IT Menschen im fortschreitenden 21. Jahrhundert unterstützen kann, heute noch Zukunftsmusik sein mag, ist eines sicher: Die Informationstechnologie der Zukunft wird viel stärker als in der Vergangenheit auf die konkreten Anforderungen und Bedürfnisse ihrer Benutzer zugeschnitten sein.

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