31.08.11   14:39

Tipps für Unternehmer

Warum über 90% der Kooperationen nicht funktionieren

Was Erfolgsteams auszeichnet

Die Gründe für gescheiterte Kooperationen liegen nicht im Erkenntnismangel sondern überwiegend im Umsetzungsmangel. Die Partner nehmen sich zu wenig Zeit um die in der folgenden Mindmap skizzierten Erfolgsfaktoren zu beachten. Basis für die von Lutz Steffen erstellte Mindmap war das Buch Erfolgsteams von Ulrike Bergmann, ISBN 3-478-81206-2

 

Die Kooperation zwischen Schwein und Huhn sind ein Klassiker fehlender Voraussetzungen einer für beide Seiten erfolgversprechenden Kooperation. Es ging darum, dass ein Huhn einem Schwein ein gemeinsames Geschäft vorschlug, bei dem es selber die Eier beisteuern wollte und das Schwein den Speck liefern sollte. Dabei würde das Schwein jedoch zugrunde gehen.

Ähnlich schwierig sind Kooperationen zwischen extrem ungleichen Partnern. Vorausschauende Planung und Sorgfalt auf beiden Seiten sind Voraussetzung, wenn beide Seiten gewinnen wollen. Es gilt nur Kooperationen einzugehen, bei denen eine Balance in den Kräften gegeben ist. Oft ist die Versuchung jedoch groß, sich mit einem starken Partner einzulassen um möglichst viel zu gewinnen.

 Die meisten Kooperationen scheitern daran, weil den folgende Punkten (kein Anspruch auf Vollständigkeit) nicht genügend Aufmerksamkeit gewidmet und einvernehmlich von den Parteien bereinigt wurde:

  • Die tatsächlichen Ziele und Motivationen der Partner kommen nicht zur Sprache: Jeder Partner erwartet etwas Anderes von der Kooperation.
  • Die Vereinbarungen über Ziele, erwartete Ergebnisse der Arbeiten, Termine, Kosten werden. nicht schriftlich/ vertraglich festgehalten) oder sind unklar.
  • Die Firmengröße, -Struktur, -Philosophie und die -Kultur sind zu unterschiedlich:
  • Die Chemie zwischen den beteiligten Personen stimmt nicht und es kommt kein Vertrauen auf
  • Die Partner reden aneinander vorbei und sagen nicht das was Sie wirklich meinen.
  • Die Einsatzbereitschaft der Parteien ist nicht ausgewogen.
  • Das Nutzen-Aufwand-Verhältnis verschiebt sich im Projektverlauf zu Ungunsten eines Partners.
  • Die Partner haben keine Zeit und kein Personal für Kooperationsmanagement.
  • Die Kommunikation und Leistungen der Partner sind mangelhaft.
  • Der Partner macht sich mit erworbenem, neuem Know-how selbständig.

Der Leitfaden  „Kooperationen planen und durchführen“ beschreibt ausführlich worauf es ankommt und was zu beachten ist. Er wird kostenfrei zur Verfügung gestellt durch den Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Kommunikation und Internet (LP 4), D-11019 Berlin, www.bmwa.bund.de :

Aber wie schon eingangs erwähnt haben wir es hier i.d.R. mit einem Umsetzungsmangel und nicht mit einem Erkenntnismangel zu tun.

 Wollen Sie davon Gebrauch machen?

Sie können sich mit den oben erhaltenen Informationen selber Ihr auf Ihre nächste Kooperation vorbereiten oder Sie lassen sich dabei von uns unterstützen. Mailto:steffen@muk-it.com

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TIPP: digital.muk-it.com

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„Das Konzept erlaubt jedem, der will, essenzielle neue Kontakte und nach meinem Erachten auch mögliche neue Kooperationen zu finden. Einen wichtigen Baustein hierzu, liefert auch die tolle Atmosphäre hier.“
Stephan Hammelbacher (Galilei Software GmbH),
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