27.01.14   18:33

Zukunfts-Radar 2020

Wie mächtige Trends und Technologien den IT-Markt verändern und daraus neue Geschäftsmodelle entstehen

Bertold Müssig, FutureManagementGroup AG

Im Rahmen seiner Keynote beim 68. Roundtable des MUK IT gab Berthold Müssig einen weiten Blick auf die wesentlichen Entwicklungen der nächsten Jahre, wie mächtige Trends und Technologien den IT-Markt verändern und daraus neue Geschäftsmodelle entstehen. Im Mittelpunkt des Vortrages stand, dass insbesondere im IT-Markt neben Technologien, Produkten und Lösungen Geschäftsmodelle eine zentrale  Bedeutung haben werden. Wesentliche Innovationen werden also durch die Variation der Geschäftsmodelle entstehen. Herr Müssig erläuterte  den Zusammenhang zwischen Trends, Meta-Chancen (wiederkehrende Prinzipien aus erfolgreichen Geschäftsmodell-Variationen) und Innovationsprojekten an Hand ausgesuchter Beispiele.

Unternehmen analysieren dabei nicht nur die Wirkungen von Triebkräften der Zukunft auf ihre Märkte, sondern zunehmend auch auf einzelne Wertschöpfungsstufen und leiten daraus strategische Handlungs- und Gestaltungsoptionen ab.

Trends wie die Informatisierung aller Lebensbereiche – es wurde zum Beispiel eine neue, schneidbare Sensorfolie vorgestellt – 3D-Druck und Simulationstechnologien verändern umfassend die industrielle Produktion. Kombiniert mit Meta-Chancen wie zum Beispiel Longtail, On Demand, Mass-Customization entsteht das digitale Geschäftsmodell der Smart Factory. 

Mit „New Money – Big Data“ skizzierte Herr Müssig ein neues Geschäftsmodell im Finanzbereich, das sich im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung des Zahlungsverkehrs entwickelt.

Herr Müssig appellierte auch an die kleinen Mittelständler, sich mit dem Thema Geschäftsmodell-Variation auseinander zu setzten. Genau der IT- und Software-Bereich ist darin führend und bietet insbesondere kleinen Unternehmen große Chancen. Er riet dazu, das nicht ganz selbständig zu versuchen, sondern sich an Prinzipien erfolgreicher Geschäftsmodell-Innovationen zu orientieren und sich dann zu fragen, wie man diese Muster auf das eigene Unternehmen anwenden kann.  Diese Abkürzungen erlauben Ergebnisse in ein bis zwei intensiven Workshop-Tagen zu zeitigen.

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„Wir wollen uns mit dem Mittelstand vernetzen und sind sehr an den Innovationen und Informationen interessiert.“
Matthias Bandemer, Partner, Advisory, EY GmbH

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